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Ein geistlicher Impuls 

Das Evangelium vom Sonntag:

5. Februar 2012, 5. Sonntag im Jahreskreis, Ev.: Mk 1,29-39

Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war versammelt, und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus.

Aus der Sonntagspredigt:

An einem ganz einfachen Beispiel zeigt Jesus, was es heiß, den Willen Gottes zu tun. Er hält sich in einer Gegend auf, in der er bei den Menschen gut angekommen ist. Er zieht sich zurück und die Jünger holen ich mit den Worten: Alle suchen dich. Doch es ist nicht der Wille Gottes, sich dort aufzuhalten und zu bleiben, wo man gerne gesehen wird, wo man Erfolg hat, sondern der Wille Gottes führt oft den Weg des Unbequemen. Aber, und das ist wichtig: er ist der Weg zum Ziel.

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Das Evangelium vom Sonntag:

29. Jänner 2012, 4. Sonntag im Jahreskreis, Ev.: Mk 1,21-28

Jesus befahl: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten?

Aus der Sonntagspredigt:

Beim Aufenthalt Jesu in der Kafarnaumer Synagoge fällt auf, dass der unreine Geist, also ein Dämon, Jesus kennt. Er spricht ausdrücklich den Namen Jesu aus und bekennt dessen göttlichen Anspruch: „Ich weiß wer du bist, der Heilige Gottes!“ Macht das nicht nachdenklich? Der Teufel kennt den Sohn Gottes besser als viele andere Menschen. Das macht ihn aber umso gefährlicher. Doch wir brauchen uns in der Nähe Jesu nicht zu fürchten, denn sein Wort besiegt das des Teufels: „Schweig, und verlass ihn!“

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Das Evangelium vom Sonntag:

22. Jänner 2012, 3. Sonntag im Jahreskreis, Ev.: Mk 1,14-20

Jesus sagte zu Simon und Andreas: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

Aus der Sonntagspredigt:

Was ist ein Menschenfischer? Jesus wählt ein Wort aus, das es gar nicht gibt. Fischen, das sagt das Wort aus, hat mit Fischen zu tun. Als Menschenfischer sind sie ausgesandt um sich nicht mehr als Teil der Nahrungskette zu beschäftigen, sondern die Menschen „netzweise“ hin zu der Nahrung überhaupt zu bringen: zu Jesus hin, der sich selber als das wahre Brot hergegeben hat. Dagegen ist jede andere Aufgabe irrelevant.

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Das Evangelium vom Sonntag:

15. Jänner 2012, 2. Sonntag im Jahreskreis, Ev.: Joh 1,35-42

Die Jünger sprachen: Rabbi, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit ihm und blieben jenen Tag bei ihm.

Aus der Sonntagspredigt:

„Kommt und seht!“ Das aktive Christsein ist nicht etwas außerirdisches. Es ereignet sich mitten in der Welt. Man kann hinkommen und es sehen. Es stehen Menschen mit ihrem Leben und ihrem Glauben dahinter. Auch Du?

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Das Evangelium vom Sonntag:

8. Jänner 2012, Taufe des Herrn, Ev.: Mk 1,7-11

In jenen Tagen kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir hab ich Gefallen gefunden.

Aus der Sonntagspredigt:

Johannes tauft am Jordan, was ihm den Beinamen „der Täufer“ eingebracht hat. Mit seiner Taufe will er auf eine andere, später folgende Taufe hinweisen. Der Unterschied, an dem die Taufen zu erkennen sind, ist der Heilige Geist. Er macht in allem den Unterschied! Das ist das Göttliche in der Taufe, dass der Heilige Geist in dieser Taufe wirkt. Nur Gott selber kann den Heiligen Geist aussenden, der ja, so wie der Vater und der Sohn, ebenfalls göttlicher Natur ist. In der Taufe schenkt sich Gott dem Getauften, in dem er diesen als sein Kind annimmt.

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Das Evangelium vom Sonntag:

1. Jänner 2012, Neujahr, Ev.: Lk 2,16-21

Die Hirten sagten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ.

Aus der Sonntagspredigt:

Alle staunten über die Worte der Hirten. Sie sagten das, was der Engel ihnen am Feld feierlich verkündet hatte: Euch ist heute der Heiland geboren! Dieses Kind musste es also sein, so war es ihnen beschrieben worden! Wie glücklich mussten die Hirten gewesen sein, dass gerade sie es waren, die der Engel angesprochen hatte und nicht den Herrscher, den Statthalter oder einen Soldaten. Bei der Krippe ist der willkommen, der bereit ist, sein Herz zu öffnen.

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Im Archiv zu finden:

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